Ist Ihr Kind auch ein “schlechter Esser”?

 

In jeder Familie scheint es mindestens einen schlechten Esser zu geben …

 

Meist ist es das Kind, das partout keine neuen Gerichte probieren will, der Sohn, der das Brot nur ohne Rinde isst, oder die Tochter, die ihr Gemüse unter der Serviette versteckt.

 

Manchmal kommt es einem so vor, als würden diese wählerischen Esser grundsätzlich alles ablehnen, was man ihnen vorsetzt. Lassen Sie sich jedoch nicht entmutigen. Im Folgenden finden Sie einige Tipps, wie Sie selbst die mäkeligsten Esser überzeugen können.

Kleiner Snack im Garten

Schlechte Esser entwickeln ihre Essgewohnheiten aus den unterschiedlichsten Gründen.

Manchmal sind sie jedoch gar nicht mäkelig. Kleine Kinder essen in der Regel nur, wenn sie hungrig sind, da sie noch keine schlechten Essgewohnheiten angenommen haben. Es kann also sein, dass ein „schlechter Esser” einfach keinen Hunger hat.

 

Wenn Sie Ihr Kind jetzt zum Essen zwingen, obwohl es nicht hungrig ist, verbindet es negative Gefühle mit den Mahlzeiten und das essen kann später zu einem Problem werden. Akzeptieren Sie stattdessen den Essrhythmus Ihres Kindes und halten Sie kleine Snacks bereit.

 

Als Erwachsene vergessen wir oft, wie Kinder die Welt sehen, denn alle Speisen, die Kinder zum ersten Mal essen, fordern alle ihre Sinne heraus.

 

Schränken Sie diese Erfahrung nicht ein, indem Sie sich nur auf den Geschmack konzentrieren. Regen Sie auch die anderen Sinne ihres Kindes an. Bitten Sie es, Farbe, Beschaffenheit und Geruch des Gerichts zu beschreiben. Wenn Sie Ihr Kind dazu bringen, sich positiv mit diesen Aspekten auseinanderzusetzen und somit dieses Neue Gericht selbst für sich „entdecken“ können, wird es ihm in der Regel auch besser schmecken.

 

Hier ist noch ein Tipp:

Wenn Sie einen wählerischen Esser ermutigen wollen, etwas Neues zu probieren, müssen Sie manchmal in die psychologische Trickkiste greifen. Kinder schmecken wahrscheinlich keinen Unterschied zwischen einer gewöhnlichen Bratwurst und einer Rinderbratwurst, aber wenn Sie sie vorher auf den Unterschied aufmerksam machen, dann ist die Wurst plötzlich „eklig”.

 

Daher lohnt es sich manchmal, ihr Kind in dem Glauben zu lassen, dass es etwas isst, was es mag. Wenn es fragt, was da auf seinem Teller liegt, drehen Sie den Spieß einfach um und bitten es, zunächst einmal den Geschmack zu beschreiben.

 

Auch die Art, wie sie etwas servieren, kann eine unbeliebte Speise in eine wahre Delikatesse verwandeln. Ein Kind, das keine Haferflocken mag, lässt sich vielleicht über zeugen, wenn Sie sie in einer hübschen Glasschüssel oder einem Eisbecher mit Nüssen und frischem Obst servieren.

Smiling face

Es dauert nur ein oder zwei Minuten länger, eine Speise appetitlich und attraktiv anzurichten, aber dieser kleine Aufwand kann manchmal einen enormen Unterschied machen.

 

Die oben genannten Tricks können funktionieren, aber wir alle wissen, dass schlechte Esser manchmal einfach nur die Speisen wollen, die ihnen schmecken. Daher haben wir einige Ideen für gesunde Snacks zusammengestellt, zu denen selbst die wählerischsten Esser nicht nein sagen können.

 

Nudeln, Kekse und Brot aus Vollkornmehl machen jede Mahlzeit gesünder. Wenn Ihr Kind Spaghetti liebt, verwenden Sie einfach Vollkornnudeln. 


(Diese Produkte habe ich nachträglich gestrichen, da in der Zwischenzeit neue Erkenntnisse darüber vorliegen. Folgen Sie einfach dem Link.)

Die meisten Kinder merken den leichten Farbunterschied gar nicht, wenn Sie etwas Sauce über die Nudeln geben. Mischen Sie zudem püriertes Gemüse unter die Sauce, um die Nährwerte unauffällig aufzubessern.

 

Selbstgemachtes Popcorn ist eine weitaus gesündere Alternative zu Popcorn aus der Mikrowelle oder Kartoffelchips. Sie können es in einem Topf auf dem Herd zubereiten und nach dem Geschmack Ihres Kindes würzen. Ein Esslöffel Pizza- oder Gyros-Würzmischung, Zimt oder ein anderes Gewürz, das Ihr Kind mag, verwandelt fades Popcorn im Hand um drehen in eine Leckerei, von der Ihr Kind gar nicht genug bekommen kann.

Kaum ein Kind wird ein Butterbrot mit Marmelade in kleine Häppchen geschnitten als Snack zurückweisen. Verwenden Sie gesündere Zutaten, natürliche Butter oder Kokosöl (das derzeit gesündeste Öl oder Fett) anstatt Margarine, Vollkorntoast Dinkelbrot und Zucker freie Marmelade. Natürliche Erdnussbutter ist in unseren Breitengraden nicht so sehr verbreitet, sie ist aber reich an gesundem, ungesättigtem Fett. Vollkorntoast enthält viele Ballaststoffe. Stimmt, aber es ist nicht gesund – siehe Link weiter oben!

 

Um den Snack noch attraktiver und kinderfreundlicher zu machen, können Sie die Brotscheiben mit einem Nudelholz flachrollen. Streichen Sie eine dünne Schicht Butter und dann eine dünne Schicht Konfitüre auf das Brot. Rollen Sie die Brotscheibe auf, und schneiden Sie sie in Scheiben.

Durch kleine Variationen, die das Essen spannender und lustiger machen, gelingt es Ihnen, manche Esser aus der Reserve zu locken. Kinder mögen Snacks, die Spaß machen. Schneiden Sie eine Scheibe getoastetes Dinkelbrot in Streifen, und servieren Sie sie mit zuckerfreiem Apfelmus. Lassen Sie Ihr Kind die Streifen in das Apfelmus tauchen.

 

Für kinderfreundliche Eiscreme, gegen die auch Eltern nichts einzuwenden haben, mischen Sie fettarmen Fruchtjoghurt mit in Würfeln geschnittenen Früchten oder Müsli. Wenn Sie Zeit haben, mixen Sie einige Eiswürfel mit Jogurt und verschiedenen Früchten, die Ihr Kind besonders gern mag, in einem Mixgerät zu einem schnellen und einfachen Smoothie.

 

Eine weitere erfrischende Leckerei für Kinder ist Fruchteis am Stiel aus Fruchtsaft. Gießen Sie echten Fruchtsaft in einen Eiswürfelbehälter. Decken Sie den Behälter mit Frischhaltefolie ab, und stecken Sie in jeden Eiswürfel einen Zahnstocher. Sobald der Saft gefroren ist, können Sie Ihren Kindern mit einem gesunden Eis am (Zahnstocher-)Stiel eine Freude machen.

 

Viele wählerische Esser mögen Pommes frites, aber als Erwachsene wissen wir, dass alles Frittierte in der Regel nicht besonders gesund ist. Für eine gesunde Version können Sie Ihre Pommes frites im Ofen backen. Schneiden Sie eine Kartoffel in Streifen, beträufeln Sie diese leicht mit kaltgepresstem Rapsöl und backen Sie sie 30 bis 40 Minuten im Ofen. Olivenöl wäre zwar gesünder, ist aber nicht für hohe Temperaturen geeignet (siehe Transfette). Bestreuen Sie sie anschließend mit etwas Meer,- oder Himalaya-Salz und Paprikapulver, und reichen Sie dazu die gesunde Lieblingssauce Ihres Kindes. Ihr kleiner Liebling wird den Unterschied überhaupt nicht merken.

 

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie einen schlechten Esser überzeugen. Sie brauchen nur ein wenig Kreativität und Geduld, um herauszufinden, welche Speisen Ihrem Kind am besten schmecken.

 

Oft genügt es auch schon, die Kleinen bei der Zubereitung der Speisen mithelfen zu lassen, dann schmeckt es ihnen noch mal so gut

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